Sandmandala

Das MANDALA als “heiliger Kreis” hat eine lange Tradition in den östlichen Religionen. In den letzten 30 Jahren hat der Begriff Einzug in die westliche Welt gehalten. Einmal durch die Veröffentlichungen von C.G.Jung, die Verbreitung der humanistischen Psychologie und der Einsatz von kreativen Medien im Bereich von Therapie und Erziehung. Auf der anderen Seite durch die Ausbreitung des Buddhismus mit der Vertreibung der tibetischen Mönche aus Tibet in die ganze Welt.

Mittlerweile hat die Vermarktung des Symbol dazu geführt, das jede symmetrische Zeichnung als heilig, als MANDALA angepriesen wird. Die verdichtende Wirkung aller symmetrischen Figuren wird gerne als natürliches Beruhigungsmittel eingesetzt und als Beschäftigungsmittel genutzt.

Wir betrachten den dynamischen Zyklus von Verdichten und Verdünnen. Bei MANDALAS geschieht das, in dem die gebildeten Strukturen sich wieder auflösen können. Anschaulich geschieht das bei einem Ritual bei den Buddhisten, wenn das Sandmandala dem Wasser anvertrauen. Nach der Zeremonie der Gestaltung zerstören sie das MANDALA wieder und schütten das Material folgerichtig in den Kreislauf des Wassers.

Bestimmte MANDALAS gehen auch nur mit bestimmten Energien in Resonanz. MANDALAS existieren nicht nur in der Fläche, sondern sie können auch als räumliche Form angetroffen werden.


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