Konsum

Zunächst scheinen die Angebote auch eine Lösung zu sein. Es sind aber keine Angebote aus dem Feinstofflichen, sondern nur Modifiziertes aus dem Grobstofflichen.

Sehr schnell merken wir, dass es keine Angebote aus dem Feinstofflichen sind. Es stellt sich nach der Nutzung des Angebots keine Zufriedenheit und Ausgeglichenheit ein, sondern eher wie bei den Drogen, eine Sucht nach einer neuen Illusion ein.

Dabei sollen Illusionen und Zauberwelten, Bücher, Filme und Shows als solche hier nicht ablehnt oder abgewertet werden. Nur wenn sie als Lösung für eine tiefe Sehnsucht aus dem Feinstofflichen und als Ersatz für verlorenen Seelenteile angeboten werden, dann wirken sie wie Drogen.

Es ist keiner der Anbieter von Illusionen daran interessieret, dass sie heil werden, ihre Sehnsucht stillen. Ganz im Gegenteil, nur an Süchtigen können sie verdienen. Süchtige müssen konsumieren, um ihre tiefe Betroffenheit und Leere zu überdecken.
Langfristig verschlechtert sich die persönliche Situationen eines Konsum- und Illusionen-Abhängigen eher als sich zu verbessern. Die Folgen erlebter und verdrängter Traumatisierung können weiter unbewusst wirken und wie eine emotionale Pest unser Wohlfühlen zersetzen und die ungestillte Sehnsucht erhöhen.

Erst wenn wir uns wieder trauen, den feinstofflichen Bereichen wieder einen würdevollen und geachteten Platz zu geben, können wir uns den Teilen zuwenden, die uns daran hindern, uns ganz und wohl zu fühlen.


© Copyright Mandalon Verlag 1996- 2009.
Sie können meine Arbeit mit
 

  unterstützen
Bei Fragen und Anregungen wenden sie sich bitte an den
Webmaster.