Konsequenzen

Wenn sich etwas nicht verändert, heisst es, es ist konstant. Wenn sich in einem System von unterschiedlich, aufeinander wirkenden Energien und Informationen nichts verändert, heisst das, das System ist in einem Gleichgewicht.

Vielleicht ist aus der Physik bekannt, das bewegliche Elemente, die aufeinander einwirken und in einem System verbunden sind, immer ein Gleichgewicht, einen energetischen Ausgleich suchen. Schüttet man warmes und kaltes Wasser zusammen, entsteht eine Mischtemperatur, die das Temperaturgleichgewicht kennzeichnet. Alle schwingenden, gekoppelte Systeme suchen eine Gleichgewichtslage.

Gleichgewicht ist nicht nur etwas, was grobstoffliche Körper betrifft, im Feinstofflichen gibt es das auch. Es ist ein universelles Prinzip, das sie auch innerhalb der Gefühle kennen. Gleichgewicht verbinden wir mit Stabilität, Harmonie und angenehmen Gefühlen wie Frieden und Zufriedenheit. Wir haben ein Gleichgewichtsorgan, das uns ermöglicht beim Stehen und Gehen, das Gleichgewicht zu halten, so dass wir nicht hinfallen.

Wir wissen, das wir heute, egal worüber wir nachdenken und reden, davon ausgehen müssen, das alle Energien und Informationen miteinander verbunden sind und sich permanent um ein Gleichgewicht, einen Ausgleich bemühen. Dabei ist Gleichgewicht nicht ein singulärer Zustand, sondern ein systemischer Prozess, der von vielen Komponenten beeinflusst wird. Dadurch, dass aber auch immer sequentielle, zeitlich abhängige Faktoren im dynamischen Miteinander sich befinden, gibt es auch keine Massstab dafür, wie lange ein Gleichgewichtszustand, ein ausgleichender Prozess erhalten bleibt. Wir kommen nicht darum herum, systemisch, global, kosmisch zu denken, so weit es unser Gehirn und unsere technischen und wissenschaftlichen Hilfsmittel es zu lassen.

So gesehen ist unser grobstofflicher und feinstofflicher Körper auch ein in sich funktionierendes System. Solange wir im Gleichgewicht sind, nehmen wir vieles, von dem was in uns und mit uns geschieht nicht wahr, weil es sich nicht verändert und wir uns daran gewöhnt haben.

Erst wenn wir einen objektiven Vergleich, durch Informationen von aussen oder eine subjektiven Vergleich, durch körperliche, geistige oder psychische Wirkungen bekommen, können wir uns möglichen Abweichungen von Normen, vom normalen bewusst werden. Ganz schwierig ist das im feinstofflichen Bereich, weil wir die konkreten Auswirkungen ungeschult normaler selber kaum erkennen können und da mehr als sonst Informationen von aussen angewiesen sind.


© Copyright Mandalon Verlag 1996- 2009.
Sie können meine Arbeit mit
 

  unterstützen
Bei Fragen und Anregungen wenden sie sich bitte an den
Webmaster.